Freitag, 3. Oktober 2008

8. Tagesetappe Rheinsteig: Von Bendorf nach Koblenz-Ehrenbreitstein

Langweilig und Betonlastig fanden wir diese Strecke. Es geht durch derbe viele Käffer - wie Vallendar und Urbar. Spannend ist sie vielleicht nicht für uns gewesen, weil wir die Gegend hier schon so gut kennen. Ab und an eröffnen sich wenige schöne Blicke auf den Rhein.



Einzige Highlights der Tour die Festung Ehrenbreitstein und die Stadt Koblenz.

Route:
Bendorf - Weitersburg - Vallendar - Mallendar - Urbar - Ehrenbreistein
Länge: 15 km
Dauer: 5 Stunden
Anspruch: Leicht, da kaum Steigung - viel Beton.

Ein Fernblick auf Koblenz mit deutschem Eck.



Apfelkompott der besonderen Art:



Altes Haus "Auf´m Nippes" in Vallendar:



Bewerung: Nicht der Rede wert - kann aber nicht immer Highlights geben. Auch nicht auf dem Rheinsteig.

Kosten: 3,70 EUR Bus hin
2,25 EUR Bus zurück

Ein kleiner Ratschlag für alle, die in Koblenz nächtigen --> ein Rundgang

Sonntag, 28. September 2008

7. Tagestour Rheinsteig: Von Rengsdorf nach Bendorf

Von Rengsdorf geht es auf dieser Strecke durch kilometerlange Buchenwälder. Am frühen Morgen konnten wir Hirsche röhren hören.



Route:
Rengsdorf - Melsbach - Oberbieber - Gladbach - Sayn - Bendorf
Länge: ca. 20 km
Dauer: 7 Stunden
Anspruch: Etwas längere Etappe mit dichten Buchenwäldern. Angenehm zu laufen, da es nur sehr wenig Auf und Ab geht.

Wenn man in Rengsdorf startet und den gelben Rheinsteig-Schildern folgt, gelangt man irgendwann über einen Allenweg zum blauen Rheinsteig.




Hier kreuzt man die besagten Buchenwälder. An diesem Wochenende waren die Bäume noch nicht verfärbt, so dass ein sattes Grün uns umstrahlte. Auf der Höhe von Oberbieber taucht rechts vom Weg plötzlich ein Römerturm vom nahen Limes auf.



Ausser den "tollen" Blick auf das Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich kann man auch einen Blick auf die Klosterruine Rommersdorf werfen.



Nach wenigen Kilometern erreicht man dann Sayn mit der Burg und dem Schloss Sayn.







Bewertung: Waldreich und man sieht wenig vom Rhein, da diese Stecke am weitesten vom Rhein entfernt ist. Durch das schöne Sayner Schloss und die Burg Sayn aber auch kulturell ansprechend.

Kosten für zwei Personen:

Bus nach Koblenz 7,40 €

Samstag, 27. September 2008

6. Tagesetappe Rheinsteig: Von Leutesdorf nach Rengsdorf

Am frühem Morgen ging es bei dickem Frühnebel wieder auf die Fährte des Rheinsteigs. Diesmal auf eine Tour, die uns vom Rhein weg um Neuwied führen sollte. Felder mit sowas von dick behangenen Äpfelbäumen lösten sich irgendwann aus dem Nebel, dass sich die Äste fast vom Stamm lösten.



Route:
Leutesdorf - Gönnersdorf - Rodenbach - Segendorf - Altwied - Melsbach - Rengsdorf
Länge: ca. 15 km
Dauer: 6 Stunden
Anspruch: mittel
Bewertung: Waldreich - teilweise steil, aber sehr abwechslungsreich.

Der Weg beginnt - Überraschung - steil. Es geht vom Bahnhof Leutsdorf hoch hinuas zurück auf die blaue Streckenführung des Rheinsteigs. Wir haben eine enorm steile Abkürzung über eine Rebenrutsche eines Weinberges genommen. Danach war erstmal Schwitzen angesagt. Ein paar betagte Flachlandholländer taten uns gleich und hechelten sich - wie wir - die Lungen aus dem Leib.

Der Rheinsteig geht wundershcön am Rand des Tales entlang und man hätte bestimmt Kilometerweit gucken können. Nur leider sahen wir dickes, fettes weisses Nebelgeseie um uns herum. Entschädigt hat uns dann aber die Strecke Richtung Gönnersdorf. Denn hier war es wie im tropischen Regenwald.



Von Gönnersdorf ging es dann Richtung Rodenbach. In Rodenbach kann der Rheinsteiger sich an einer Raststätte der "besonderen Art" gemütlich machen. Ein Hof lädt ein zum Verweilen:



Es dauerte an diesem Tag lange bis sich der Nebel endlich auflöste (siehe Foto oben), dann erwartete uns aber fettes Kaiserwetter - goldener September par excellence.



Dieses Jahr werden die Apfelmus-Produzenten keinen Engpass haben. Die Äste bogen sich 2008 nur so von den Früchten. Teilweise brachen ganze Äste unter der Last ab. Die Bäume mit Ihren roten Früchten ergaben einen herrlichen Kontrast zum blauen Septemberhimmel.



Auch die Pilzsuppen werden dieses Jahr besonders pilzig!



Unter einem Apfelbaum auf einer Bank mit Blick auf das Neuwieder Becken genossen wir die Sonne und schlemmten uns ein paar belegte Brote rein.



Weiter ging es dann Richtung Altwied mit der alten Burg "Altwied".



Der Rheinsteig zieht dann steil, steiler langsam an Richtung Rengsdorf. Vorher geht es nochmal durch ein Tal mit der Laubachsmühle. Hier kann man einkehren und Rasten. Im nächsten Bild der Blick in das Tal mit dieser Mühle.



Am Ende kamen wir vollkommen geschafft in Rengsdorf am Auto an, düsten nach Hause und hielten unsere schmerzenden Knochen für Stunden in die heisse Dusche :)

Bewertung: Eine sehr schöne Strecke, die uns sehr gefallen hat. Lag wahrscheinlich auch am Wetter.

Kosten:
Bahntickets
Hin: 8,10 EUR
Zurück: Auto

Sonntag, 14. September 2008

5. Tagestour Rheinsteig: Von Rheinbrohl nach Leutesdorf

Eine kurze Route auf dem Rheinsteig mit wundervollem Blick auf die Hammersteiner Werth und Richtung Andernach ins Neuwieder Becken.

Route:
Rheinbrohl - Niederhammerstein - Hilbertusburg - Leutesdorf
Länge: ca. 9 km
Dauer: 4 Stunden
Anspruch: Zwei kurze steile Anstiege - sonst schön flach auf gleicher Höhe über dem Rhein.

Kurz vor 9 Uhr kamen wir an diesem Sonntag in Rheinbrohl an. Hier beginnt der Limes! Frühnebel hing im Dorf und an den Hängen, die sich der Zuweg zum Rheinsteig Richtung Rheinbrohler Lay hochschlängelt. Das ganze Dorf schien um diese Uhrzeit noch im Tiefschlaf gewesen zu sein. Bis auf einen netten Begleiter aus dem Zug begegneten wir keiner Menschenseele. Leider lehnt dieser das Internet grundsätzlich ab. Schade, dieser Gruss wird Sie nie erreichen! :P




Auf dem nebligen Weg konnten wir keinen einzigen Blick auf den Rhein oder Rheinbrohl mehr erhaschen. Nur waberndes Weiss um uns herum und die ersten Boten des Herbstes - mit Tau besetze Spinnweben.



Am Vortag hatte es in Strömen geregnet. Deshalb war der Rheinsteig ab dem Gasthof "Annahof" ein einziges Schlammfest.
Ein kleines Stückchen vor dem Gasthof kamen plötzlich schemenhaft folgende Gesellen auf uns zu getrabt. Ein Maultier und ein Pferdchen - beide wie wild hinter frischem Fallobst her.





Je weiter wir höher kletterten desto heller und lichter wurde der Nebel. Bis endlich der Himmel aufriss und uns bis Leutesdorf herrliches Spätsommerwetter schenkte.



Weiter ging es durch lichten, jungen Eichenwald durch dessen Blätterkronen märchenhaft die Sonne glitzerte. Auf steilen Serpentinen geht es steil bergab durch diesen Wald am Hammersteiner Bach entlang bis nach Nieder-Hammerstein hinein. Hier geht es durch das Dorf und dann ziemlich nah an der Hauptstrasse B 42 und der Bahntrasse entlang. Zwar führt der Rheinsteig hier auf einem Pfad durch die Weinstöcke, aber aufgrund des Lärms ist dieses Stück das einzige Manko dieser Tagesetappe!



Der Rest dieser Teilstrecke führt dann oberhalb von der Hammersteiner Werth und Leutesdorf auf einem angenehm zu laufendem Stück entlang. Hier kann man auf einem Streuobstwiesen-Lehrpfad sehr viel über diesen Lebensraum lernen.








In Leutesdorf angekommen war gerade Winzerfest und deshalb dieses Örtchen ziemlich bevölkert. Da wir gerade unseren Zug verpasst hatten, haben wir uns noch zu einer kleinen Einkehr in einem Biergarten direkt am Rhein hinreissen lassen.




Bewertung:
Durch die Ausblicke und die angenehme Routenführung eine wirklich sehr schöne Strecke des ersten Drittels Rheinsteig. Der Zugverkehr und die laute Strasse können hin und wieder echt nerven!

Kosten:
Bahntickets
Hin: 8,10 EUR
Zurück: 6,90 EUR

Einkehr im Hotel "Leyescher Hof" für günstige 6,70 EUR mit schönem Blick auf Andernach und netter Bedienung. Urgemütlicher Biergarten direkt am Rhein.

Sonntag, 7. September 2008

4. Tagestour Rheinsteig - Von Linz nach Bad Hönningen

Die heutige Tagesetappe führte uns durch schöne Ortschaften mit Fachwerkhäusern, enge Waldwege und vorbei an herrlichen Blicken auf den Rhein - bis zum Schloss Arenfels in Bad Hönningen.




Route:
Linz - Dattenberg - Leubsdorf - Ariendorf - Schloss Arenfels - Bad Hönningen
Länge: ca. 13 km
Dauer: 5 Stunden
Anspruch: Teilweise sehr steile Aufstiege - bei gutem Wetter dennoch gemütlich

Bei dunkelgrauen Wolken ging es früh am Morgen mit dem Zug Richtung Linz. Auf einem relativ kurzen gelb-beschildertem Zuweg gelangt man relativ schnell auf den Rheinsteig im alten Kern von Linz. Auf dem Weg können die wunderschönen alten Fachwerkhäuser dieser Stadt bewundert werden. Man begegnet überraschend vielen Touristen hier.

An einer Hauswand kurz vor dem zentralen Dorfplatz von Linz hängen zwei Ritterrüstungen. Die linke der beiden lässt an ein Zwerg aus Tolkiens Herrn der Ringe denken.





An einer schönen Kirche über einen Friedhof geht es plötzlich sehr steil den Berg hinauf bis zur Donatuskapelle. Steil geht es weiter voran und bald hat man freie Sicht auf den Rhein und die Mündung der Ahr.



Weiter geht es vorbei an seltsamen Gartenzwerg-Kompositionen in verschrobenen Schrebergärten.



Irgendwann läuft man über den Sportplatz von Dattenberg und kreuzt das Dorf mit der massigen Kirche



Ein liebes Tierchen gab uns auf dem Weg noch einen kurzen Glücks-Kuss.



Kurz nach Dattenberg geht es dann wieder auf den Rhein zu und an einem steilen Abhang auf einer Kante an eben diesem entlang. Hier haben wir mehrere sehr schöne Blick auf den Rhein und seine Schiffe werfen können. Sehr schöner Abschnitt - bis auf den starken Wind an diesem Tag. Oberhalb von Leubsdorf läuft man dann durch den Wald und kann auf die Kirche blicken.



Plötzlich kam dann doch die Sonne durch und wir sonnten uns auf einer Bank. Ein wunderschöner Spätsommertag schenkte uns warmes Licht bei unserer Mittagsrast. Als wir dann weiterwanderten, grinste uns plötzlich der folgende wackere Held aus den Büschen an.





Weiter ging es zum Schaafstalls des Schloss Arenfels.



Ein Weg führt oberhalb des Schlosses vorbei und eröffnet einen herrlichen Ausblick auf das kleine Schlösschen. Man kann aber auch durchaus direkt zum Schloss laufen. Dort kann man mehrere Greifvögel aus der Nähe betrachten.



Der Blick auf Bad Hönningen ist auf Grund der Industriegebäude leider nicht so schön!.

Bewertung: Schöne - streckenweise sehr steile Abschnitte. Hin- und wieder aber auch langweilig und langwierig. Nicht das Highlight, aber wegen dem Schloss durchaus laufenswert.

Kosten für zwei Personen:

Bahntickets 11,90 EUR

Sonntag, 24. August 2008

3. Tagesetappe Rheinsteig - Von Unkel nach Linz

Heute ging es direkt zum nächsten Ausflug zum Gevatter Rhein und dem hinterhältigen Rheinsteig. Die Knie knacken und die Waden zwicken! Aber die grünen saftigen Sommerwiesen lassen einen jeden Schmerz vergessen.



Route:
Unkel - Stuxhöhe -Orsberg - Erpeler Lay - Kasbach - Ockenfels - Linz
Länge: ca. 10 km
Dauer: 3 Stunden
Anspruch: leicht gemütlich mit diversen sportlichen Auf- und Abstiegen

Nach gemütlicher Anreise mit dem Zug aus Koblenz - wie immer - ging es direkt vom Bahnhof den gelben Zuwegschildern durch Unkel hindurch. Über eine Überführung der Bundesstrasse und dann hart rechts steil hinauf auf die Stuxhöhe. Hier beginnt man schon zu schwitzen. Der Rheinsteig zeigt sein Gesicht. Hin und wieder erhascht man einen Blick auf den Rhein und auf der anderen Rheinseite sieht man das Kloster Apollinarisberg.



Danach ist erstmal gemütlich schlendern angesagt - durch dichten Wald. Es geht dann Richtung Orsberg und durch dieses Dörfchen hindurch. Hier geht es irgendwann "Zum Brünnchen" und der Rheinsteig schlängelt sich durch enge Gässchen an den Fachwerkhäusern entlang.

Ein traumhaftes Wetter - ja, gar ein Bombenwetter - war den ganzen Tag lang. So wurde der Spaziergang Richtung Erpeler Ley traumhaft schön. Über saftige Sommerwiesen und eine Pferdekoppel ging es dann zu besagter Erpeler Lay.



Von diesem Plateau hat man einen Superblick auf den Brückenpfeiler der "Brücke von Remagen".



Weiter ging es dann mit einigen extremen Steigungen - ziemlich glatt und rutschig - bergab. An einem einladenden Spukhaus vorbei (siehe Bild)



Richtung Kasbach und dann durch Ockenfels. Ein letztes Mal klettert der Rheinsteig einen steilen Berg hiauf und wieder hinab nach Linz. Dort steigt man entweder in den Zug oder läuft weiter Richtung Leupsdorf. Auf Grund schmerzender Knie und Knochen stiegen wir in den Zug.

Bewertung: Genau richtig als "Brückenstrecke", da Blick auf die "Brücke von Remagen" und nach einer schweisstreibenden Tour am Vortag "überbrückt" man sozusagen seinen Muskelkater. Für einen Sonntag Vor- oder Nachmittag eine perfekte Kurzstrecke auf dem Rheinsteig.

Kosten für zwei Personen:

Zug hin- und zurück 11,90 €

Samstag, 23. August 2008

2. Tagesetappe Rheinsteig - Von Rhöndorf nach Unkel

Heute ging es zur zweiten Teilstrecke des Rheinsteigs von dem letzten Startpunkt Rhöndorf, hoch hinauf zur Löwenburg und durch dichte, grüne Wälder nach Unkel.



Route:
Rhöndorf - Löwenburg - (Himmerich) - Leyberg - Unkel
Länge: 22 km
Dauer: 7 Stunden
Anspruch: anstrengend und lang

Das Mittel zur Anreise war mal wieder die Deutsche Bahn. In Koblenz in die Bummelbahn (die Regionalbahn Richtung Bonn) und nach ca. 45 Minuten standen wir schon auf dem Bahnhof in Rhöndorf. Durch den schon bekannten wunderschönen Kern von Rhöndorf liefen wir erst einmal zum Konrad-Adenauer-Haus und zu der Stifungszentrale. Lohnt sich wirkich nur, wenn man auch die Gedenkstätte besucht und eine Stunde einplant. Wir haben es auf einen anderen Besuchstermin verschoben.

Der Einstieg zum Rheinsteig befindet sich am Waldfriedhof, den wir auch schon beim letzten Mal durchqueren mussten. Auf einem laaaaangen Anstieg, der sich wie Kaugummi zieht, geht es nun hoch hinauf zur Löwenburg. Achtung! Irgendwann geht es an einer Abzweigung scharf rechts! Hier sollte man genaustens darauf achten, wo die blauen Schilder des Rheinsteigs sind. Sonst verläuft man sich, so wie wir :P

Oben auf der Löwenburg angekommen, mussten wir uns erstmal verschnaufen. Der herrliche Blick über das Siebengebirge und den Rhein lädt zum ausgeprägten Chillen ein. Man kann sich dort auf eine supergemütliche Bank hocken unter einer mächtigen deutschen Eiche und ins Tal blicken! Wenn denn kein Wind bläst ...








Wenn man nun von dem Abstecher auf die Löwenburg wieder den Weg runterläuft, sollte man wieder das nächst mögliche blaue Markierungszeichen suchen! Sonst widerfährt einem das, was uns wiederfahren ist. Munter haben wir uns rechts gehalten und sind steil bergab gelaufen. Wir haben den Gipfel der Löwenburg umrundet und - siehe da - ein blaues Zeichen entdeckt. Das war nur das Falsche! Und nach einem flotten Abstieg standen wir wieder an einem kleinen bekannten Waldfriedhof, an dem wir unseren vorhergegangenen Fehler entdeckten. Wir sind den eigentlichen Weg runtergelaufen, den wir hätten hochlaufen müssen! Merke: Trotz aller guten Beschilderung, man kann sich auch auf dem Rheinsteig verlaufen! :)

Nochmal den ewig laaaangen Anstieg zur Löwenburg zu laufen, war uns dann doch zu frustrierend. Also sind wir am Konrad-Adenauer-Haus vorbei durch Bad Honnef zu einem alternativen Einstieg auf den Rheinsteig. JA, wir haben eine Abkürzung genommen. Hier erhält man aber einen Einblick in die Welt der Bessergestellten. Man läuft an wunderschönen Villen und 8-Familien-Häusern vorbei, die meist von älteren Pärchen bewohnt werden. An einer Jugendherberge gelangten wir dann wieder zu einer blauen Markierung.

Der Weg schlängelt sich nun durch tiefgrüne Wälder hinauf zum Auge Gottes. Kurz dahinter findet man die Überreste einer V1-Abschussrampe (Fieseler Fi 103) im Wald. Ein Schild weist daraufhin!







Es geht dann nochmal derbe bergab. Knie knirschen! Der Weg ist hier - naja - schön! Man kommt an einer alten Ziegelei vorbei. Dort kann man wohl in einem Jagdhotel und Restaurant einkehren. Oder man läuft weiter Richtung Unkel - an vielen jungen Tannen vorbei, die am nächsten Weihnachtsfest Ihr wohlbekanntes Schicksal erleiden werden. Man kommt irgendwann an ein Schullandheim (Hier gibt es neben Eis noch andere Lebensmittel, die zur Verfütterung an die dort anwesenden Schüler vertickt werden!!!) und läuft über tiefgrüne Pferdekoppeln an einer Allee vorbei auf ein Waldstück zu.






Hat man dieses erreicht, muss man nur noch ein kleines Stück steil bergab durch den Wald hinunter und hat Unkel erreicht.

Bewertung: Manchmal ziemlich schweisstreibend, da sehr lange Auf- und Abstiege. Im Herbst bestimmt eine traumhafte Strecke, da schon im Spätsommer ein rauschendes Blätterfest!

Kosten bei 2 Personen:

Zug hin: 8,10 €
Zug zurück: 8,10 € (Ausser der Automat der Bahn ist kaputt ;-) )